Manche Menschen entwickeln nach einer COVID-19-Impfung anhaltende Beschwerden, die über die üblichen kurzen Impfreaktionen hinausgehen. Dieses sogenannte Post-Acute-COVID-19-Vaccination-Syndrom (PACVS) zeigt Ähnlichkeiten zu Long-COVID und ME/CFS: Erschöpfung, Herzprobleme, neurologische Beschwerden und verminderte körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit. Die Ursachen sind noch unklar, vermutet werden Störungen der Gefäßinnenwand (Endothel), Blutgerinnungsprobleme und anhaltende Entzündungsreaktionen. Die beschriebene CLEAR-Studie ist ein Studienprotokoll, also ein Plan für eine noch durchzuführende Untersuchung – es liegen noch keine Ergebnisse vor. Sie besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil sollen Betroffene über acht Monate regelmäßig Fragebögen zu ihren Symptomen und Behandlungserfahrungen ausfüllen. Im zweiten Teil werden mit speziellen Gefäßtests (EndoPAT), Blutuntersuchungen und Gerinnungstests mögliche körperliche Auffälligkeiten gemessen. Im dritten Teil wird untersucht, welche Rolle aktivierte Gefäßzellen und Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) für die Krankheitsentwicklung spielen. Ziel ist es herauszufinden, ob solche biologischen Veränderungen mit der Schwere und
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