Diese Studie befasst sich mit Vestibulodynie (VBD), einer chronischen Schmerzerkrankung im Bereich des Scheideneingangs, die etwa jede sechste Frau im gebärfähigen Alter betrifft. Die Forschenden unterscheiden zwei Unterformen: eine 'periphere' Form mit örtlich begrenztem Schmerz und eine 'zentrale' Form, bei der zusätzlich Schmerzen an anderen Körperstellen auftreten, verbunden mit stärkerer Erschöpfung und vermehrten Entzündungsbotenstoffen (Zytokinen). Geplant ist eine klinische Studie mit vier Gruppen, die entweder eine örtliche Creme (Lidocain/Östrogen), ein Medikament gegen Nervenschmerzen (Nortriptylin), eine Kombination beider oder ein Scheinmedikament (Placebo) über vier Monate erhalten. Untersucht werden Schmerzlinderung, Lebensqualität sowie biologische Marker (Zytokine, microRNAs) im Blut, um vorherzusagen, welche Frauen auf welche Behandlung ansprechen. Es handelt sich um eine Studienplanung/Ankündigung, noch keine Ergebnisse liegen vor. Für ME/CFS-Betroffene ist die Studie vor allem interessant, weil die 'zentrale' Schmerzform Ähnlichkeiten zu zentraler Sensibilisierung und Immunveränderungen zeigt, wie sie auch bei ME/CFS diskutiert werden - ein indirekter, aber kein
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