Die HALE‑Studie untersucht Krankenhaus‑ und Klinik‑Mitarbeitende in Köln, die zwischen März 2020 und Mai 2021 per PCR positiv auf SARS‑CoV‑2 getestet wurden und seitdem anhaltende Müdigkeit bzw. Erschöpfung haben. Ziel ist, diese Long‑COVID‑Patienten genauer zu charakterisieren und zu prüfen, ob sie die diagnostischen Kriterien des Chronischen Fatigue‑Syndroms (ME/CFS) erfüllen – einer Erkrankung, die nach Infektionen wie Epstein‑Barr‑Virus, Influenza oder anderen Viren auftreten kann und durch Belastungsintoleranz, diffuse Schmerzen, Schlaf‑ und Konzentrationsstörungen sowie orthostatische Probleme gekennzeichnet ist. Die Teilnehmenden werden klinisch untersucht, Blut‑ und Handkraftmessungen durchgeführt und andere mögliche Ursachen ausgeschlossen. Eine Kontrollgruppe ohne COVID‑Erkrankung dient dem Vergleich der Handkraft und Laborwerte. Die Studie ist explorativ, unverblindet und bislang nur als Protokoll veröffentlicht, sodass noch keine Ergebnisse vorliegen. Sie soll klären, inwieweit ME/CFS‑Kriterien bei Long‑COVID‑Betroffenen anwendbar sind.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie.