Beobachtungsstudie zur Immunadsorption (IA) bei Patientinnen und Patienten mit GPCR autoantikörper-positivem Post-Covid-/Post-Vac-Syndrom (IA-Surv)

27.01.2025 · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Beobachtungsstudie wird bei 82 erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Post‑Covid‑ oder Post‑Impf‑Syndrom, die seit mindestens sechs Monaten an Erschöpfung, Belastungsintoleranz (postexertionale Malaise) und anderen ME/CFS‑ähnlichen Beschwerden leiden, die Wirkung einer Immunadsorptionsapherese (Blutwäsche) untersucht. Ziel ist, durch das Entfernen von sogenannten GPCR‑Autoantikörpern (Auto‑Antikörper gegen G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren, die das Immunsystem fehlleiten können) die körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern. Der Haupt‑Endpunkt ist eine Verbesserung des Gesundheitsfragebogens SF‑36 um mindestens zehn Punkte sechs Wochen nach der letzten Behandlung. Sekundäre Endpunkte umfassen Veränderungen bei ME/CFS‑Kriterien, Fatigue‑Skalen, psychischen Belastungen, sowie den Spiegel der Autoantikörper im Labor. Die Studie ist noch im Rekrutierungs‑ und Beobachtungsstadium, es liegen noch keine Ergebnisdaten vor. Sie liefert erste Hinweise, ob das Entfernen von Autoantikörpern bei post‑viralen Erschöpfungssyndromen sinnvoll sein könnte, ist aber noch zu klein und vorläufig, um definitive Aussagen zu treffen.

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