Plasma Extracellular Vesicle Surface Marker Profiling Reveals Immune Cell-Associated Mitochondrial Membrane Potential Alterations in Long COVID and Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome.

01.05.2026 · Open forum infectious diseases · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte kleine Bläschen im Blut (sogenannte extrazelluläre Vesikel, EVs), die von Zellen abgegeben werden und Hinweise auf Zellzustände liefern können. Bei 125 Personen wurden Menschen mit Long Covid und ME/CFS-typischen Symptomen (LC-ME/CFS), ME/CFS ohne vorherige Covid-Infektion, Covid-Genesene sowie gesunde Kontrollpersonen (auch aus der Zeit vor der Pandemie) verglichen. Sowohl bei ME/CFS als auch bei LC-ME/CFS fanden sich mehr EVs von Immunzellen (Leukozyten, Monozyten/Makrophagen) und Blutplättchen, aber weniger von B-Zellen (bestimmte Immunzellen). Zudem zeigte sich bei ME/CFS-Betroffenen ein verändertes Membranpotential der Mitochondrien (der 'Kraftwerke' der Zelle) in bestimmten Immunzell-EVs, besonders bei B-Zellen – ein möglicher Hinweis auf gestörten Energiestoffwechsel in Immunzellen. Bei Long Covid mit ME/CFS-Symptomen war dieser Effekt schwächer und nach statistischer Korrektur nicht mehr eindeutig nachweisbar. Die Studie ist noch vorläufig, die Gruppen relativ klein, und es handelt sich nicht um einen fertigen Diagnosetest. Sie liefert aber Hinweise, dass Immunzellen und ihre Mitochondrien bei ME/CFS und Long Covid eine Rolle spielen könnten und das

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/ofid/ofag209).

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