Diese Studie untersuchte den Schlaf von 38 Menschen mit ME/CFS im Vergleich zu 38 gesunden Kontrollpersonen über eine ganze Woche im Alltag - nicht nur im Schlaflabor. Dafür trugen alle Teilnehmenden ein Bewegungsmessgerät am Handgelenk und führten Schlaftagebücher. Ergebnis: Menschen mit ME/CFS verbrachten mehr Zeit im Bett, schliefen aber nicht länger als die Kontrollgruppe - ihre 'Schlafeffizienz' (Anteil der Zeit im Bett, in der tatsächlich geschlafen wird) war schlechter. Besonders auffällig: Diese Schlafeffizienz schwankte von Nacht zu Nacht deutlich stärker als bei Gesunden. Interessanterweise war die Uhrzeit des Zubettgehens bei ME/CFS-Betroffenen sogar regelmäßiger. Ob der Schweregrad der Erkrankung mit diesen Schlafmustern zusammenhängt, konnte in dieser kleinen Studie nicht klar gezeigt werden. Die Autoren schließen, dass nicht nur die Schlafqualität selbst, sondern besonders die Nacht-zu-Nacht-Schwankungen ein wichtiges, bisher wenig beachtetes Merkmal von ME/CFS-Schlafproblemen sind. Wegen der kleinen Teilnehmerzahl sind die Ergebnisse vorläufig und müssen in größeren Studien bestätigt werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s44470-026-00079-7).