In dieser Studie wird untersucht, wie sich eine vierwöchige, stationäre Rehabilitation auf die Gesundheit und Teilhabe von Menschen mit Post‑COVID‑Syndrom (lang anhaltende Folgen nach einer COVID‑Infektion) auswirkt. Das Programm kombiniert psychologische Gruppen, Atem‑ und Entspannungstherapie, kognitives Training, Bewegung und Ernährungsberatung und wird von einem interdisziplinären Team (Ärzt*innen, Psycholog*innen, Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Diätassistent*innen, Sozialarbeiter*innen) durchgeführt. Teilnehmende werden zu fünf Zeitpunkten (Beginn, Ende, 3, 6 und 12 Monate nach Rehab) mittels Fragebögen zu Erschöpfung (Fatigue), weiteren Symptomen, Funktions‑ und Arbeitsfähigkeit befragt. Zusätzlich werden Interviews mit Patient*innen und dem Fachpersonal geführt, um persönliche Erfahrungen und Hindernisse zu erfassen. Da es sich um ein Studienprotokoll handelt, liegen noch keine Ergebnisse vor; die Studie soll später zeigen, ob und wie sich Fatigue und Alltagsfunktion langfristig verbessern lassen und welche Programmteile optimiert werden können. Die Erkenntnisse könnten Hinweise für ähnliche Therapieansätze bei chronischer Erschöpfung wie ME/CFS geben, sind aber
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