Bestimmung der Seroprävalenz von Epstein-Barr-Virus (EBV) - Antikörpern mittels getrocknetem Kapillarblut auf Filterpapierkarten bei jungen Erwachsenen

13.02.2024 · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie prüft, ob man mit einem kleinen Tropfen Fingerblut, das auf Filterpapier getrocknet wird (sogenannte Dried‑Blood‑Spots), zuverlässig Antikörper gegen das Epstein‑Barr‑Virus (EBV) nachweisen kann. Dazu werden von denselben Personen sowohl das herkömmliche Blutserum als auch das getrocknete Kapillarblut entnommen und miteinander verglichen. Ziel ist, ein einfaches, kostengünstiges Verfahren zu entwickeln, mit dem man junge Erwachsene (18‑25 Jahre) per Post selbst Blut entnehmen und zurückschicken können. So soll künftig ein großes Screening und die Rekrutierung für weitere EBV‑Studien ermöglicht werden. Die Studie ist noch im Vorlauf, es liegen noch keine Ergebnisdaten vor; sie ist derzeit ausgesetzt. Da EBV in seltenen Fällen mit dem Ausbruch von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) in Verbindung gebracht wird, kann ein besseres Verständnis der EBV‑Seroprävalenz langfristig für die Forschung zu ME/CFS von Interesse sein, liefert jedoch noch keine konkreten Therapie‑ oder Diagnosehinweise.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie.

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen