Impacts of Post-Covid Condition (PCC) in Sweden: a cross-sectional observational survey study.

12.05.2026 · BMC public health · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese schwedische Online-Umfrage untersuchte, wie stark Post-Covid-Zustand (anhaltende Beschwerden nach Corona-Infektion, PCC) den Alltag von 629 Betroffenen (83% Frauen) beeinflusst. Teilnehmende hatten im Schnitt fast 11 Symptome; am häufigsten waren Erschöpfung (91%) und Denk-/Konzentrationsprobleme (73%). Am stärksten belastend waren Fatigue und Post-Exertional Malaise (PEM, Zustandsverschlechterung nach Anstrengung). Behandelt wurde meist mit Medikamenten, Selbsthilfe-Tipps und Physiotherapie – die Beschwerden blieben dabei meist gleich oder besserten sich leicht, bei manchen verschlechterten sie sich aber auch. Viele Betroffene zeigten leichte Angst, mittelschwere depressive Symptome und Schlafprobleme, zudem war die Lebenszufriedenheit gemindert und der Alltag deutlich eingeschränkt. Die Studie ist eine Querschnittsbefragung ohne Kontrollgruppe, beruht auf Selbstauskünften und kann keine Ursachen oder Wirksamkeit von Behandlungen belegen. Die Autoren schlagen vor, dass psychologische Flexibilität (ein Ansatz aus der Verhaltenstherapie) künftig als möglicher Baustein für Unterstützungsangebote erforscht werden könnte – dies ist aber noch keine erprobte Behandlung.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12889-026-27720-7).

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