Diese Studie nutzte Daten einer großen US-Gesundheitsumfrage (2021-2023) mit über 86.000 Erwachsenen, um zu untersuchen, wie viele Menschen mit ME/CFS-Diagnose (chronische Erschöpfungserkrankung mit Verschlechterung nach Belastung, Schlafproblemen, Konzentrationsstörungen u.a.) angeben, die Erkrankung nicht mehr zu haben. Von den geschätzt 1,5% der Erwachsenen, die je die Diagnose erhielten, berichteten 20,7% keine aktuelle ME/CFS mehr zu haben ('Frühere ME/CFS'-Gruppe). Diese Gruppe hatte insgesamt seltener Symptome, weniger Einschränkungen im Alltag und einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand als Menschen mit aktueller ME/CFS, war aber im Vergleich zu Menschen ohne ME/CFS-Diagnose weiterhin deutlich beeinträchtigt. Wichtig: 40-50% dieser 'ehemaligen' Betroffenen zeigten ähnliche Symptome und Einschränkungen wie aktuell Erkrankte - nur etwa 25% ging es deutlich besser. Begleiterkrankungen unterschieden sich zwischen beiden Gruppen kaum. Die Studie zeigt, dass eine berichtete 'Genesung' oft nicht vollständig ist und weitere Forschung nötig ist, um die Gründe für Verbesserungen zu verstehen. Es werden keine Behandlungen untersucht oder empfohlen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12889-026-27598-5).