Interpreting hand grip strength in hospital employees with post-COVID syndrome compared to non-infected controls: a case-control study.

09.05.2026 · Scientific reports · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser kleinen Studie wurde die Handkraft (Griffkraft) bei 19 Krankenhausmitarbeitenden mit Post-COVID-Syndrom (davon 7 mit ME/CFS-Diagnose) mit 23 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Die Griffkraft wurde jeweils zehnmal hintereinander gemessen, in zwei Testrunden im Abstand von 60 Minuten. Ergebnis: Bei einzelnen Messpunkten war die Kraft bei Post-COVID-Betroffenen tendenziell niedriger, insgesamt zeigte sich aber kein durchgängiger Unterschied zur Kontrollgruppe. Auffällig war jedoch, dass die Griffkraft in der zweiten Testrunde bei den Betroffenen abnahm, bei den Kontrollpersonen aber nicht – das könnte auf eine schlechtere Erholung nach Belastung hindeuten, ähnlich der bei ME/CFS bekannten Belastungsintoleranz. Bei einer weiteren Auswertung verschiedener aus den Messwerten abgeleiteter Kennzahlen (nur bei Frauen) fanden sich einige Muster, die zwischen den Gruppen unterscheiden könnten, die Vorhersagekraft war jedoch nur mäßig. Die Studie ist sehr klein und explorativ angelegt, die Ergebnisse müssen daher in größeren Studien überprüft werden, bevor die Handkraftmessung als Hilfsmittel in der Diagnostik genutzt werden könnte.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-026-51666-w).

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