In dieser Machbarkeitsstudie wurde geprüft, ob ein neu entwickeltes ambulantes Unterstützungsprogramm die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einer Post‑COVID‑Rehabilitation erleichtert. In sechs Reha‑Einrichtungen wurden insgesamt 154 Betroffene zufällig entweder in die Interventionsgruppe (mit individueller Berufsdiagnostik, Arbeitgeberkontakt und schrittweiser Wiedereingliederung) oder in eine Kontrollgruppe (normale Nachsorge) eingeteilt. Hauptziel war die Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit 18 Monate nach Studienbeginn, gemessen auf einer Skala von 0 bis 10. Zusätzlich wurden Symptome wie Fatigue, kognitive Probleme, Angst und Depression sowie allgemeine Gesundheit und Funktionsfähigkeit erfasst. Die Studie ist klein und dient vor allem dazu, die Durchführbarkeit und mögliche Wirksamkeit des Programms zu testen – konkrete Ergebnisse zur Wirksamkeit stehen noch aus. Für Menschen mit ME/CFS, die ähnliche Erschöpfungs‑ und Konzentrationsprobleme haben, liefert die Untersuchung Hinweise, dass gezielte berufliche Nachsorge hilfreich sein könnte, jedoch handelt es sich nicht um einen getesteten Therapieansatz für die Erkrankung selbst.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie.