Chronic stress and cognitive dysfunction in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome: HPA axis dysregulation and hippocampal plasticity.

01.01.2026 · Frontiers in neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Übersichtsartikel fasst bestehende Forschung zusammen, warum Menschen mit ME/CFS oft unter 'Brain Fog' leiden - also Problemen mit Konzentration, Gedächtnis und Denkgeschwindigkeit. Die Autoren vermuten, dass chronischer Stress eine wichtige Rolle spielt, weil er die sogenannte HPA-Achse (ein Regelsystem aus Gehirn und Nebennieren, das die Stresshormonproduktion steuert) aus dem Gleichgewicht bringt. Dadurch können sich Cortisol-Rhythmus und die Fähigkeit des Körpers, Stressreaktionen wieder abzuschalten, verändern. Diese Störung könnte wiederum Entzündungsprozesse im Gehirn, oxidativen Stress (Zellschäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen) und ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn begünstigen. Besonders betroffen scheint der Hippocampus zu sein, eine Hirnregion, die für Lernen, Gedächtnis und Stressregulation wichtig ist. Die Autoren stellen die Theorie auf, dass diese Veränderungen zusammen die kognitiven Probleme bei ME/CFS erklären könnten. Es handelt sich um eine reine Literaturzusammenfassung ohne neue Experimente oder Patientendaten - die Zusammenhänge sind daher noch theoretisch und müssen durch weitere Studien bestätigt werden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2026.1814098).

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