Die Übersicht untersuchte, ob Familientherapie – also psychologische Sitzungen, die die Kommunikation und das Zusammenleben von Menschen mit Autismus‑Spektrum‑Störung (ASS) und deren Angehörigen verbessern soll – wirksam ist. Dafür wurden systematisch fast 5 000 Publikationen durchsucht. Von den gefundenen Arbeiten erfüllten nur sehr wenige die Einschlusskriterien, und keine davon war eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT), also das Goldstandard‑Design. Die vorhandenen kleinen, nicht‑randomisierten Studien lieferten keine belastbaren Ergebnisse darüber, ob Familientherapie die Kommunikation, Beziehungen oder das Stress‑Management bei ASS‑Betroffenen und ihren Familien verbessert. Die Autoren schließen, dass robuste, gut geplante Studien nötig sind, um den Nutzen von Familientherapie bei Autismus zu prüfen. Für Menschen mit ME/CFS liefert diese Arbeit keine direkten Erkenntnisse.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1002/14651858.CD011894.pub2).