Diese Studie untersuchte 120 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (7-25 Jahre) mit Post-COVID-Zustand (anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion) an einer deutschen Kinderklinik. Ziel war es, herauszufinden, welche Faktoren auf einen besonders schweren Verlauf hinweisen, einschließlich der Erkrankung ME/CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom). Ergebnis: Wer in der akuten Corona-Infektion viele Symptome hatte (besonders Kreislaufprobleme im Stehen und Konzentrationsschwierigkeiten), entwickelte häufiger einen schweren Post-COVID-Verlauf. Auch weibliches Geschlecht war ein Risikofaktor. Als Schwelle zeigte sich: Ab 12 oder mehr Symptomen in der akuten Phase stieg das Risiko für einen schweren Verlauf deutlich. 24% der Teilnehmenden erhielten die Diagnose ME/CFS - alle davon gehörten zur Gruppe mit schwerem Verlauf. Diese Patienten hatten mehr Erschöpfung, mehr Störungen des vegetativen Nervensystems (z.B. Kreislauf, Verdauung) und eine schlechtere Alltagsfunktion. Die Studie ist einzentrisch (nur eine Klinik) und beobachtend, das heißt sie zeigt Zusammenhänge, aber keine Beweise für Ursachen. Die Ergebnisse könnten helfen, Risikopatienten früher zu erkennen und genauer zu
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00431-026-06995-3).