Diese Studie untersuchte Autoantikörper (vom Immunsystem gebildete Abwehrstoffe, die sich fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen richten) bei 96 Post-COVID-Patienten, 59 ME/CFS-Patienten und 36 gesunden Kontrollpersonen. Konkret ging es um Antikörper gegen Andockstellen (Rezeptoren) für Stresshormone (adrenerge Rezeptoren) und für den Botenstoff Acetylcholin (muskarinische Rezeptoren), die die Funktion des autonomen Nervensystems (unbewusste Steuerung von Herzschlag, Kreislauf etc.) und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Ergebnis: ME/CFS-Patienten hatten höhere Werte eines bestimmten Antikörpers (β2-adrenerg) als die anderen Gruppen. Bei Post-COVID war dieser Antikörper mit stärkeren Symptomen des autonomen Nervensystems verbunden, bei ME/CFS mit einem Ungleichgewicht zwischen den beiden Ästen des autonomen Nervensystems. Zudem hingen bestimmte Muskarin-Antikörper bei ME/CFS mit Gedächtnisleistungen zusammen. Die Studie zeigt, dass sich die Antikörperprofile bei Post-COVID und ME/CFS unterscheiden und liefert Hinweise auf mögliche biologische Ursachen für autonome und kognitive Beschwerden. Die Studie ist relativ klein und liefert vorläufige Ergebnisse -
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-026-49131-9).