Initial findings from the DecodeME genome-wide association study of myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome

01.01.2025 · medRxiv · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden über 21 000 Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) und fast 260 000 gesunde Kontrollpersonen mit europäischer Abstammung genetisch untersucht. Ziel war, genetische Unterschiede zu finden, die das Risiko für ME/CFS erhöhen. Die Analyse (genomweite Assoziationsstudie) ergab acht Genregionen, die signifikant mit der Erkrankung verbunden sind. Drei dieser Regionen liegen nahe den Genen BTN2A2, OLFM4 und RABGAP1L, die an der Abwehr von Viren oder Bakterien beteiligt sind. Weitere vier Regionen (RABGAP1L, FBXL4, OLFM4, CA10) wurden auch in unabhängigen Datensätzen aus dem UK‑Biobank und der niederländischen Lifelines‑Studie bestätigt. Die gefundenen Gene deuten darauf hin, dass sowohl das Immunsystem als auch das Nervensystem zur Anfälligkeit für ME/CFS beitragen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass diese genetischen Signale mit Depression oder Angst zusammenhängen, und keine geschlechtsspezifischen Unterschiede wurden festgestellt. Die Ergebnisse liefern erste Hinweise auf mögliche biologische Ursachen, liefern aber noch keine Therapie‑Ansätze.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2025.08.06.25333109).

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