In dieser kleinen Vorstudie (10 Frauen) wurde untersucht, ob das Medikament Daratumumab, ein Antikörper gegen das Oberflächenprotein CD38 auf Plasmazellen, bei schwerer ME/CFS helfen kann. Plasmazellen produzieren Antikörper; die Idee war, dass bei manchen Patienten schädliche Auto‑Antikörper nach einer Infektion entstehen und deren Entfernung die Symptome lindern könnte. Die Teilnehmenden erhielten über mehrere Wochen insgesamt vier bis sieben Injektionen unter die Haut. Es traten keine schweren Nebenwirkungen auf. Bei sechs Patienten verbesserten sich die körperliche Leistungsfähigkeit (gemessen mit dem Fragebogen SF‑36) und die Symptomschwere (DePaul‑Fragebogen) deutlich; sie gingen mehr Schritte pro Tag (teilweise über 10 000) und ihr Blut‑IgG‑Spiegel sank um etwa die Hälfte. Bei vier Patienten gab es kaum Veränderungen. Ein niedriger NK‑Zell‑Wert (Natürliche Killer‑Zellen) im Blut war mit fehlender Wirkung verbunden. Die Autoren betonen, dass die Ergebnisse nur als Hinweis gelten und erst in einer größeren, kontrollierten Studie bestätigt werden müssen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2025.1607353).