In dieser kleinen Pilotstudie wurden neun Menschen mit ME/CFS und gesunde Vergleichspersonen untersucht. Die Forscher haben nach einer Sitzung Ganzkörper‑Hyperthermie (Ganzkörper‑Erwärmung, etwa 40 °C für kurze Zeit) die Blutzellen (periphere mononukleäre Blutzellen) analysiert. Sie maßen drei Dinge: die Autophagie (ein zellulärer „Aufräum‑Mechanismus“, hier anhand des Proteins LC3‑II), die Funktion der Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) und die Gen‑Expression (mRNA). Vor der Erwärmung hatten die ME/CFS‑Patienten höhere LC3‑II‑Werte und eine stärkere mitochondriale Aktivität als die Gesunden. Nach der Hyperthermie sank das LC3‑II‑Level bei den Patienten auf das Niveau der Kontrollen, während die mitochondrialen Messwerte weiter anstiegen. Die Studie zeigt, dass eine einmalige Ganzkörper‑Erwärmung zelluläre Prozesse bei ME/CFS beeinflussen kann, liefert aber nur vorläufige Hinweise – die Stichprobengröße ist sehr klein und es gibt keine Therapie‑Empfehlungen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms26115339).