In dieser kleinen Pilotstudie wurden sieben Patienten mit ME/CFS, die nach einer COVID‑19‑Infektion oder anderen Auslösern Autoantikörper gegen den β2‑Adrenerg‑ und den M3‑Muskarin‑Rezeptor hatten, behandelt. Sie erhielten viermal Plasmapherese (ein Verfahren, bei dem Blutplasma, das die Antikörper enthält, entfernt wird) und danach jeweils eine niedrige Dosis intravenöser Immunglobuline (IVIG). Vor und nach den Eingriffen wurden die Antikörperkonzentrationen sowie verschiedene Fragebögen zur Schlafqualität, Müdigkeit, Depression/Angst und Lebensqualität (EQ‑5D‑5L) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass höhere Werte der β2‑Adrenerg‑ und M3‑Muskarin‑Antikörper mit einer schlechteren Lebensqualität korrelierten – pro Anstieg um 1 U/ml sank der Lebensqualitäts‑Score um 0,01 bzw. 0,02 Punkte. Für die anderen Fragebögen (Schlaf, Müdigkeit, Depression/Angst) gab es keinen Zusammenhang. Die Studie ist sehr klein und vorläufig; sie deutet zwar an, dass das Senken dieser Autoantikörper die Lebensqualität verbessern könnte, liefert aber noch keine belastbaren Beweise für eine Therapie.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm14113802).