Advocating the role of trained immunity in the pathogenesis of ME/CFS: a mini review

01.01.2025 · Frontiers in immunology · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Mini‑Review behandelt die Idee, dass ein Phänomen namens „trainierte Immunität“ bei der Entstehung von ME/CFS eine Rolle spielen könnte. Trainierte Immunität bedeutet, dass Zellen des angeborenen Immunsystems (z. B. Monozyten und Makrophagen) nach einer Infektion eine Art Gedächtnis entwickeln: Sie verändern ihre DNA‑Verpackung (Epigenetik) und ihren Stoffwechsel, sodass sie bei späteren Reizen übermäßig stark reagieren. Die Autoren zeigen, dass etwa 60 % der ME/CFS‑Patienten nach einer akuten Infektion erkranken und dass ähnliche langfristigen Immun‑Umstellungen bei anderen postinfektiösen Erkrankungen beobachtet wurden. Sie diskutieren, dass diese dauerhafte Überreaktion des Immunsystems zu chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen, kognitiven Problemen und einer ständigen Aktivierung von Immunwegen führen könnte. Bisher gibt es jedoch nur indirekte Hinweise; die Review fasst vorwiegend Daten aus anderen Krankheiten zusammen und stellt die Hypothese auf, dass trainierte Immunität ein beitragender Faktor bei ME/CFS sein könnte. Die Arbeit liefert keine Therapie‑ oder Heilversprechen, sondern regt weitere Forschung zu diesem Mechanismus an.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2025.1483764).

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