Wearable heart rate variability monitoring identifies autonomic dysfunction and thresholds for post-exertional malaise in Long COVID

01.01.2025 · medRxiv · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden 127 Menschen mit Long‑COVID und 21 gesunde Personen über mehrere Tage hinweg mit einem tragbaren Gerät ihre Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität (HRV) gemessen. HRV ist ein Maß dafür, wie flexibel das autonome Nervensystem (das unbewusste Steuern von Herz, Atmung usw.) arbeitet. Die Teilnehmenden führten ein Belastungstest auf dem Ergometer durch, um den Herzschlag bei der ersten ventilatorischen Schwelle (VT1) zu bestimmen – ein Punkt, an dem die Atmung schneller wird und der als mögliche Belastungsgrenze gilt. Die Ergebnisse zeigten, dass die HRV bei Long‑COVID‑Patienten im Alltag und im Schlaf deutlich niedriger war als bei den Gesunden, was auf eine gestörte autonome Regulation hinweist. Nach körperlicher Belastung blieb die HRV bei den Betroffenen bis zu 24 Stunden lang reduziert, selbst wenn die Belastung unter oder leicht über VT1 lag; bei den Gesunden erholte sie sich schneller. Intensive oder lange Belastungen führten zudem zu einer weiteren Abnahme der nächtlichen HRV, was auf anhaltende Störungen des autonomen Nervensystems nach dem Sport schließen lässt. Die Autoren schließen, dass tragbare HRV‑Messungen autonomische Dysfunktion nachweis

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