In dieser bevölkerungsbasierten Fall‑Kontroll‑Studie wurden 982 erwachsene Personen mit Post‑COVID‑Syndrom (PCS) und 576 gesunde Kontrollpersonen im Alter von 18‑65 Jahren untersucht. Etwa ein Jahr nach der akuten Infektion wurden sie erneut, nach durchschnittlich 8,5 Monaten, umfassend untersucht (Neurokognition, Belastungstest, Labor). 68 % der ursprünglich betroffenen Personen hatten nach zwei Jahren immer noch Symptome, vor allem anhaltende Erschöpfung, Konzentrations‑/Gedächtnisstörungen, Atembeschwerden und Schlaf‑/Angstprobleme. 36 % berichteten über eine post‑exertionale Malaise (PEM) von mehr als 14 Stunden, ein Merkmal, das auch bei ME/CFS vorkommt. Objektiv zeigten diese Patienten schlechtere kognitive Test‑Ergebnisse, geringere Handgriff‑ und Sauerstoffaufnahme‑Leistung sowie eine schlechtere ventilatorische Effizienz. Laborwerte (Herz‑ und Nierenfunktion, Entzündungs‑ oder Viralmarker, Hormone) waren jedoch unauffällig, und ein Nachweis von SARS‑CoV‑2‑ oder EBV‑Persistenz fehlte. Risikofaktoren für anhaltendes PCS waren Übergewicht, Rauchen, niedriger Bildungsstand und schwere Anfangsinfektion. Die Studie liefert Hinweise, dass langfristige Post‑COVID‑Symptome, insbes
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pmed.1004511).