Persistent symptoms and clinical findings in adults with post-acute sequelae of COVID-19/post-COVID-19 syndrome in the second year after acute infection: population-based, nested case-control study

01.01.2025 · PLoS Medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser bevölkerungsbasierten Fall‑Kontroll‑Studie wurden 982 erwachsene Personen mit Post‑COVID‑Syndrom (PCS) und 576 gesunde Kontrollpersonen im Alter von 18‑65 Jahren untersucht. Etwa ein Jahr nach der akuten Infektion wurden sie erneut, nach durchschnittlich 8,5 Monaten, umfassend untersucht (Neurokognition, Belastungstest, Labor). 68 % der ursprünglich betroffenen Personen hatten nach zwei Jahren immer noch Symptome, vor allem anhaltende Erschöpfung, Konzentrations‑/Gedächtnisstörungen, Atembeschwerden und Schlaf‑/Angstprobleme. 36 % berichteten über eine post‑exertionale Malaise (PEM) von mehr als 14 Stunden, ein Merkmal, das auch bei ME/CFS vorkommt. Objektiv zeigten diese Patienten schlechtere kognitive Test‑Ergebnisse, geringere Handgriff‑ und Sauerstoffaufnahme‑Leistung sowie eine schlechtere ventila­torische Effizienz. Laborwerte (Herz‑ und Nierenfunktion, Entzündungs‑ oder Viralmarker, Hormone) waren jedoch unauffällig, und ein Nachweis von SARS‑CoV‑2‑ oder EBV‑Persistenz fehlte. Risikofaktoren für anhaltendes PCS waren Übergewicht, Rauchen, niedriger Bildungsstand und schwere Anfangsinfektion. Die Studie liefert Hinweise, dass langfristige Post‑COVID‑Symptome, insbes

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pmed.1004511).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen