Autoantibody-Driven Monocyte Dysfunction in Post-COVID Syndrome with Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome

01.01.2025 · medRxiv · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte, ob Antikörper‑Fraktionen (IgG) von Patienten mit Post‑COVID‑Syndrom (PCS) das Verhalten von Immunzellen (Monocyten) im Labor verändern. Dazu wurden Monocyten‑Zelllinien mit IgG aus zwei Patientengruppen stimuliert: einer Gruppe ohne Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (nPCS) und einer Gruppe, bei der sich nach COVID‑19 ein schweres ME/CFS‑Bild (pcME/CFS) entwickelt hatte. Die Ergebnisse zeigten, dass die Antikörper aus der pcME/CFS‑Gruppe ein anderes Muster von Botenstoffen (Zytokinen) auslösten als die aus der nPCS‑Gruppe. Besonders auffällig waren erhöhte Werte von BDNF (hirn‑abgeleiteter Wachstumsfaktor), GDNF (von Gliazellen stammender Wachstumsfaktor) und dem Protein LIGHT, die das Nervensystem unterstützen. Diese erhöhten Zytokin‑Werte standen in Zusammenhang mit den klinischen Beschwerden der Patienten. Die Autoren schließen, dass autoimmun‑vermittelte Antikörper bei PCS und insbesondere bei pcME/CFS zu einer langfristigen Fehlregulation des Immunsystems und der Gefäßfunktion beitragen können. Die Studie ist klein und rein experimentell, liefert aber Hinweise auf mögliche krankheits­mechanische Zusammenhänge, ohne konkrete Therapi

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