In dieser kleinen Beobachtungsstudie (12 Patient*innen) wurde untersucht, ob eine Immunadsorption – ein Verfahren, bei dem krankheitsfördernde Antikörper aus dem Blut gefiltert werden – bei Menschen mit nach‑COVID‑Erkrankung und ausgeprägten ME/CFS‑Symptomen wirkt. Vor der Behandlung hatten die Teilnehmenden erhöhte Autoantikörper gegen Rezeptoren des autonomen Nervensystems (ANSR) und neurologische Störungen. Nach der Therapie waren diese Autoantikörper fast vollständig verschwunden. Gleichzeitig sanken Entzündungsbotenstoffe im Blut (IL‑4, IL‑2, IL‑1β, TNF‑α, IL‑17A) und das im Blut nachweisbare virale Spike‑Protein wurde stark reduziert. Bei Patienten, bei denen das Spike‑Protein noch nachweisbar war, bestand ein starker Zusammenhang zwischen den Entzündungsbotenstoffen und den ANSR‑Autoantikörpern; bei Spike‑negativen Patienten nicht. Einen Monat nach der Behandlung berichteten die Teilnehmenden von einer besseren neuro‑psychologischen Leistungsfähigkeit und einer leichten, aber statistisch signifikanten Verbesserung der Handgriffkraft. Die subjektiven Symptome und die Ergebnisse gängiger ME/CFS‑Fragebögen zeigten jedoch keine signifikante Besserung, und die entfernten Antikörp
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.ymthe.2025.01.007).