Cardiopulmonary Exercise Testing Reveals Functional Limitations and Work Disability in Severe Post-COVID-19 and ME/CFS Patients.

27.04.2026 · Sports medicine - open · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte 92 schwer betroffene Post-COVID-Patienten mit Verdacht auf Berufskrankheit mittels Spiroergometrie (einem Belastungstest auf dem Rad, der Sauerstoffaufnahme und Leistung misst). Fast die Hälfte erfüllte die Kriterien für ME/CFS, 79% zeigten Anzeichen von Post-Exertional Malaise (Verschlechterung nach Belastung). ME/CFS-Patienten hatten deutlich niedrigere maximale Sauerstoffaufnahme, Leistung und Sauerstoffpuls (ein Maß für die Herzleistung) als Patienten ohne ME/CFS. Insgesamt erreichten 66% der Patienten objektive Grenzwerte für Arbeitsunfähigkeit. Diese Messwerte hingen auch mit dem subjektiv empfundenen Behinderungsgrad (Bell-Score) und dem beruflichen Status zusammen: Wer krankgeschrieben war, hatte die schlechtesten Werte, wer arbeitete, die besten. Die Studie zeigt, dass die Arbeitsunfähigkeit bei schwerem Post-COVID und ME/CFS objektiv messbar ist und nicht nur auf subjektivem Empfinden beruht. Die Autoren schlagen vor, solche Tests früher in die Beurteilung von Arbeitsfähigkeit einzubeziehen. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie ohne Behandlungsvergleich; die Ergebnisse müssen in weiteren Studien bestätigt werden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s40798-026-00995-1).

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