Die Studie untersuchte, ob eine Blutwäsche namens Immunoadsorption bei Menschen mit ME/CFS nach einer Corona-Infektion helfen kann, bei denen bestimmte Antikörper gegen den β2-adrenergen Rezeptor erhöht waren. Zwanzig Teilnehmende erhielten fünf Sitzungen dieser Behandlung über mehrere Wochen. Dabei wurden schädliche Antikörper und Gesamtimmunoglobulin G deutlich reduziert. Die körperliche Belastbarkeit verbesserte sich im Durchschnitt um etwa 18 Punkte in einem standardisierten Fragebogen, wobei 70 Prozent der Teilnehmenden eine klare Besserung zeigten. Verbesserungen hielten bis zu sechs Monate an und betrafen auch Müdigkeit, Schmerzen, Konzentrationsprobleme und andere Symptome. Einige, die zunächst besser wurden, aber später schlechter wurden, erhielten eine zweite Behandlungsreihe. Die Studie ist klein und kein endgültiger Beweis, aber sie deutet darauf hin, dass Autoantikörper eine Rolle bei ME/CFS spielen könnten und dass die Entfernung schädlicher Antikörper aus dem Blut Symptome lindern könnte.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.lanepe.2024.101161).