In diesem Bericht wird der Fall einer 49‑jährigen Frau beschrieben, die seit über 15 Jahren an Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) leidet. Sie hatte anhaltende Erschöpfung, neurologische Beschwerden und weitere systemische Symptome, während frühere Therapien keinen Erfolg brachten. Nach umfangreichen Laboruntersuchungen, bei denen auch mögliche chronische Virusinfektionen geprüft wurden, erhielt sie achtmal im Abstand von zwei Jahren eine Doppel‑Filtrations‑Apherese – ein Verfahren, bei dem das Blut durch spezielle Filter geleitet wird, um bestimmte Blutbestandteile zu entfernen. Nach den Behandlungen berichtete die Patientin von einer deutlichen und anhaltenden Besserung ihrer Symptome sowie einer verbesserten Lebensqualität. Da es sich um einen einzelnen Fallbericht handelt, kann nicht sicher gesagt werden, ob das Verfahren allgemein wirksam ist; weitere Studien wären nötig, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2147/IMCRJ.S476044).