In dieser retrospektiven Kohortenstudie wurden 59 339 Kinder und Jugendliche mit nachgewiesener COVID‑19‑Infektion im Jahr 2020 mit 170 940 alters‑ und geschlechtsgleichen Kontrollpersonen verglichen. Anhand von Routinedaten des deutschen Gesundheitssystems wurden 96 mögliche Langzeitfolgen (Post‑Acute Sequelae of COVID‑19, PASC) über bis zu ein Jahr nach der Infektion beobachtet. Bereits 0‑3 Monate nach der Erkrankung hatten die Infizierten ein um 34 % höheres Risiko für gesundheitliche Probleme, etwa 6 % entwickelten langfristige Symptome, die mit COVID‑19 zusammenhängen. Das Risiko war bei Jugendlichen (12‑17 Jahre) höher als bei jüngeren Kindern. Einige Beschwerden, insbesondere entzündliche Erkrankungen bei Kindern und chronische Erschöpfung sowie Ateminsuffizienz bei Jugendlichen, blieben auch nach 9‑12 Monaten häufiger als in der Kontrollgruppe. Auf individueller Ebene nahmen die meisten Symptome bei beiden Gruppen ähnlich stark ab; nach 12 Monaten hatten weniger als 10 % der Betroffenen noch anhaltende Diagnosen. Die Studie zeigt, dass nur wenige Kinder/Jugendliche Symptome länger als ein Jahr behalten, aber ein kleiner, aber relevanter Teil, besonders Jugendliche, langfri
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s15010-024-02394-8).