Die Studie untersuchte, welche Ärztinnen und Ärzte Menschen mit ME/CFS in Deutschland konsultieren, bevor sie eine Diagnose erhalten. Dabei wurden 674 Betroffene befragt, die bereits eine medizinische Diagnose von ME/CFS hatten. Die meisten waren Frauen (554 von 674), und viele litten seit mehreren Jahren an der Krankheit – fast ein Viertel hatte sie 6 bis 10 Jahre lang, bei einigen dauerte es sogar über 20 Jahre bis zur Diagnose. Im Durchschnitt konsultierten die Betroffenen 11 verschiedene Ärztinnen und Ärzte aus unterschiedlichen Fachbereichen, insbesondere Hausärztinnen und Hausärzte, Neurologinnen und Neurologen, Internistinnen und Internisten sowie Psychiaterinnen und Psychiater oder Psychosomatikerinnen und Psychosomatikern. Die Diagnose wurde am häufigsten von Hausärztinnen und Hausärzten sowie Immunologinnen und Immunologen gestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Suche nach einer Diagnose oft unstrukturiert verläuft: Betroffene werden aufgrund einzelner Symptome an verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten überwiesen oder suchen sich selbst Ärztinnen und Ärzte aus vielen Bereichen auf, ohne dass ein klarer Ablauf erkennbar ist. Dies deutet darauf hin, dass es im deut
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1055/a-2323-9507).