Die Studie untersuchte Menschen, die nach einer COVID-19-Impfung lang anhaltende Beschwerden entwickelten (sogenanntes Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome, kurz PACVS). Es wurden 191 Betroffene analysiert, meist Frauen mittleren Alters. Über 80 Prozent gaben Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl an – typische Symptome auch bei ME/CFS. Zusätzlich traten häufig Nervenstörungen, Herz-Kreislauf-Probleme und kognitive Beeinträchtigungen wie Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen auf. Laborwerte zeigten Entzündungsmarker, Schilddrüsenstörungen und Eisenmangel bei vielen, aber diese waren nicht eindeutig mit bestimmten Symptomen verbunden. Von den 191 Teilnehmern entsprachen 131 den Kriterien für ME/CFS, oft gleichzeitig auch anderen Dysautonomie-Syndromen (Störungen der unwillkürlichen Körperfunktionen wie Herzschlag oder Blutdruck). 31 Personen passten zu keinem bekannten Syndrom. Die Forschenden schlussfolgern, dass PACVS entweder eine Variante von ME/CFS sein könnte oder ein eigenes, bisher nicht klassifiziertes Syndrom darstellt. Die Studie ist klein und basiert auf Selbstauskünften aus einem Register – keine kontrollierte Untersuchung. Damit liefert sie Hinwe
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/vaccines12070790).