Die Studie untersucht, welchen gesellschaftlichen Nutzen ein zukünftiges Medikament gegen Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) in Deutschland haben könnte und wie viel Geld der Staat in Forschung und Entwicklung (F&E) investieren sollte. Dabei wurden Kosten für Arztbesuche, Medikamente, Therapien sowie Arbeitsausfälle wegen Krankheit berücksichtigt. Das Modell rechnet damit, dass ein wirksames Medikament etwa 29 000 qualitätsadjustierte Lebensjahre (QALY) schaffen und einen gesellschaftlichen Mehrwert von rund 2,6 Milliarden Euro erzeugen würde. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre ein optimales F&E‑Budget von etwa 676 Millionen Euro nötig – etwa ein Viertel der Gesamtkosten, die nötig wären, um ein solches Medikament auf den Markt zu bringen. Die Ergebnisse bleiben Modellrechnungen und wurden durch Sensitivitätsanalysen bestätigt. Die Autoren betonen, dass internationale Zusammenarbeit nötig ist, um Finanzierungs‑ und Marktgrenzen zu überwinden und die potenziellen gesellschaftlichen Vorteile zu realisieren.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0307086).