Die Studie untersuchte, ob ein bestimmter Ionenkanal namens TRPM3 bei Menschen mit ME/CFS verändert funktioniert. Dieser Kanal ist wichtig für die Schmerzempfindung, Temperaturwahrnehmung und die Funktion von Immunzellen, insbesondere natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die Krankheitserreger bekämpfen. Bei ME/CFS-Patienten zeigte sich, dass der TRPM3-Kanal in NK-Zellen weniger Calciumfluss aufweist – das bedeutet, die Zellen schlechter arbeiten könnten. In Laborversuchen konnte die Gabe von niedrig dosiertem Naltrexon (LDN) diese Störung teilweise verbessern. Die Forschenden vermuten, dass TRPM3-Störungen auch in anderen Organen wie Nerven oder dem Gehirn eine Rolle spielen könnten und damit zu Symptomen wie Schmerzen, Erschöpfung oder neurologischen Problemen beitragen. Die Ergebnisse basieren auf Laboruntersuchungen an Zellen und sind noch kein direkter Beweis für Wirkung bei lebenden Menschen. Die Studie ist vorläufig und benötigt weitere Bestätigung.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-024-05412-3).