Symptom-based survey diagnoses may serve to identify more homogenous sub-groups of fatigue and postviral diseases

01.01.2024 · Fatigue: Biomedicine, Health & Behavior · Zusammenfassung auf Deutsch

In einer Online-Befragung in Norwegen wurden über 2300 Menschen mit anhaltender Müdigkeit oder nach viralen Erkrankungen befragt. Dabei wurden verschiedene Kriterien zur Diagnose von ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) verwendet. Die Forscher nutzten einen Fragebogen namens DePaul Symptom Questionnaire (DSQ), der spezifische Symptome wie extreme Erschöpfung nach Belastung (Post-Exertionale Malaise, PEM), Schlafstörungen und kognitive Probleme abfragt. Sie fanden heraus, dass die Betroffenen anhand ihrer DSQ-Antworten in drei deutlich unterscheidbare Gruppen eingeteilt werden konnten: Eine Gruppe mit starken, mehrdimensionalen Symptomen und langer Erholungszeit nach Belastung (entspricht klassischen ME/Kriterien), eine Gruppe mit weniger strengen PEM-Symptomen und eine Gruppe mit nur allgemeiner Müdigkeit nach älteren, weniger spezifischen Kriterien. Diese Gruppen unterschieden sich deutlich in ihrer selbst eingeschätzten Gesundheit, der Anzahl ausprobierter Behandlungen und wie sie auf aktivitätsbasierte Therapien reagierten. Die Studie zeigt, dass symptombasierte Fragebögen wie der DSQ helfen können, homogenere Patientengruppen zu identifizieren – als

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1080/21641846.2024.2370209).

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