In einer Online‑Umfrage der Initiative „Long COVID Deutschland“ wurden im Januar/Februar 2023 erwachsene Betroffene von Post‑COVID‑Syndrom (PCS) zu ihren Erfahrungen mit stationärer medizinischer Rehabilitation befragt. Von 1 191 Teilnehmenden gaben 733 in offenen Textfeldern an, wie sich die Reha auf ihr Befinden auswirkte. Die Hälfte (50 %) berichtete, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechterte, vor allem durch Kraft‑ oder Ausdauertraining und zu umfangreiche Therapiepläne. Als Hauptproblem wurde das Auftreten einer post‑exertionalen Malaise (PEM) – einer starken Verschlechterung nach körperlicher oder geistiger Anstrengung – und deren mangelnde Berücksichtigung genannt. Unterstützend wirkten dagegen individuelle, flexible Behandlungspläne, die persönliche Belastungsgrenzen anerkennen, und Hilfe beim Umgang mit der Krankheit. Die Teilnehmenden betonten, dass das Erlernen von „Pacing“ – also das bewusste Einteilen von Aktivitäten, um Überlastung zu vermeiden – das zentrale Ziel sein sollte. Die Studie ist nicht statistisch repräsentativ, liefert aber wichtige Einblicke in die Sicht der Betroffenen, ein zentraler Aspekt evidenzbasierter Medizin. Sie zeigt, dass gängige Reha‑P
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.zefq.2024.05.007).