In dieser Studie untersuchten Forscher, ob Antikörper (IgG) aus dem Blut von Menschen mit Long COVID bei Mäusen ähnliche Symptome auslösen können. Dazu nahmen sie Blutproben von Long COVID-Patienten, teilten sie in drei Gruppen anhand bestimmter Eiweißmarker im Blut auf und übertragenen das gesamte IgG aus jedem Gruppe auf Mäuse. Sie beobachteten dann, ob sich bei den Mäusen Symptome wie Überempfindlichkeit gegenüber Berührung oder veränderte Bewegung zeigten. Ergebnis: Antikörper aus zwei der drei Patientengruppen führten bei Mäusen zu einer starken und anhaltenden Überempfindlichkeit auf Berührungen – ein Symptom, das auch bei Long COVID und ME/CFS vorkommt. Antikörper aus der dritten Gruppe verringerten die Bewegungsaktivität der Mäuse, ohne ihre Koordination zu beeinträchtigen. Die Forschenden schließen daraus, dass bestimmte Antikörper im Blut von Long COVID-Patienten möglicherweise direkt zur Entstehung von Symptomen beitragen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ähnliche Mechanismen auch bei ME/CFS eine Rolle spielen könnten, da beide Erkrankungen Überschneidungen aufweisen. Die Studie ist jedoch vorläufig: Sie wurde nur an Mäusen durchgeführt, und es ist noch nicht kla
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2024.05.30.596590).