In dieser großen Beobachtungsstudie wurden 200 Jugendliche und junge Erwachsene, die innerhalb von vier Wochen nach einer akuten Epstein‑Barr‑Virus‑Infektion (Pfeiffersches Drüsenfieber) behandelt wurden, untersucht. Die Teilnehmenden wurden zu Beginn (innerhalb von 4 Wochen nach Auftreten der ersten Symptome) sowie ein‑ und sechs Monate später befragt und klinisch untersucht. Ziel war, Faktoren zu finden, die das Risiko erhöhen, dass Beschwerden wie Müdigkeit lange anhalten (≥ 6 Monate) und eventuell zu ME/CFS führen. Ergebnis: 30 % der 183 nachverfolgten Personen hatten noch anhaltende Symptome, 19 % litten weiterhin an starker Erschöpfung. Personen, die bereits vorher häufig Infektionen hatten (Hinweis auf ein schwächeres Immunsystem) oder besonders schwere Mononukleose‑Symptome, insbesondere starke Magen‑/Darm‑Beschwerden, zeigten ein etwa 2‑ bis 3‑fach höheres Risiko für anhaltende Beschwerden bzw. chronische Müdigkeit. Auch das Vorhandensein von zwölf oder mehr klinischen bzw. Laborwerten beim ersten Besuch erhöhte das Risiko um das 2,4‑fache. Die Studie ist rein beobachtend, liefert keine Therapie‑ oder Heilversprechen, sondern hilft nur, junge Patienten zu identifizieren, d
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2024.05.17.24307333).