In dieser Beobachtungsstudie wurden 144 Frauen mit Post‑COVID‑Syndrom (Symptome länger als 3 Monate nach einer SARS‑CoV‑2‑Infektion) untersucht. Bei allen wurde die Handgriffkraft (HGS) gemessen – ein einfacher Test, bei dem man so stark wie möglich eine Handkraftmess‑Vorrichtung zusammendrückt. 78 der Frauen erfüllten zusätzlich die kanadischen Kriterien für eine postinfektiöse Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (ME/CFS). Die Teilnehmenden füllten Fragebögen zu ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, post‑exertionaler Verschlechterung (Verschlimmerung nach Anstrengung) und autonomen Störungen (z. B. Herz‑Kreislauf‑Probleme) aus. Ergebnis: Alle Patientinnen zeigten eine verminderte Handgriffkraft, die mit der allgemeinen körperlichen Funktionsfähigkeit zusammenhing. Bei denjenigen mit ME/CFS war die reduzierte Griffkraft darüber hinaus eng mit stärkerer Müdigkeit, größerer post‑exertionaler Verschlechterung, höherer Behinderung und autonomer Dysfunktion verknüpft. Das deutet darauf hin, dass bei der ME/CFS‑Untergruppe Muskelermüdung und andere Kernsymptome möglicherweise einen gemeinsamen pathophysiologischen Mechanismus teilen, der sich von anderen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm13072153).