Die Studie untersuchte, ob Veränderungen im Darmmikrobiom – also der Gemeinschaft von Bakterien und anderen Mikroorganismen im Darm – eine Rolle bei der Entstehung oder Verschlimmerung von ME/CFS spielen könnten. Dabei wurde festgestellt, dass es zwar Hinweise gibt, dass das Darmmikrobiom bei ME/CFS-Patienten anders zusammengesetzt sein kann und dass dies mit Entzündungen oder einer geschwächten Darmbarriere zusammenhängen könnte, aber bisher kein klarer Beweis dafür existiert, dass diese Veränderungen die Ursache von ME/CFS sind. Die meisten vorhandenen Studien sind klein, untersuchen uneinheitlich definierte Patientengruppen und zeigen nur Zusammenhänge, nicht Ursache-Wirkung-Beziehungen. Die Forschenden schlagen vor, dass eine gezielte Beeinflussung des Darmmikrobioms – etwa durch Ernährung oder Probiotika – eines Tages helfen könnte, aber dies muss erst in sorgfältigen klinischen Studien geprüft werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2024.1352744).