The Head-Up Tilt Table Test as a Measure of Autonomic Functioning among Patients with Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome

01.01.2024 · Journal of personalized medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Beobachtungsstudie wurden 193 erwachsene Patient*innen, die wegen Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) in einer Ambulanz behandelt wurden, auf ihre autonome Funktion untersucht. Alle machten einen sogenannten Head‑Up‑Tilt‑Table‑Test, bei dem sie für einige Minuten auf eine schräge Liege gelegt werden, um zu sehen, wie ihr Kreislauf auf das Aufrichten reagiert. Dabei wurden zwei häufige Formen von Kreislaufproblemen gesucht: das posturale orthostatische Tachykardie‑Syndrom (POTS, ein starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen) und die orthostatische Hypotonie (OH, ein Blutdruckabfall beim Aufrichten). Bei 32,5 % der Teilnehmenden zeigte sich eines dieser Probleme. Diese Personen berichteten im Vergleich zu den anderen über stärker ausgeprägte Schlafstörungen, eine intensivere Verschlechterung nach körperlicher Belastung (post‑exertional malaise) und größere Einschränkungen in körperlicher und allgemeiner Gesundheit, gemessen mit dem DePaul‑Symptom‑Questionnaire. Die Studie liefert Hinweise darauf, dass autonome Dysfunktion bei einem erheblichen Teil von ME/CFS‑Patient*innen vorkommt und mit schwereren Alltagsbeschwerden einhergeht. Es handelt si

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