Identifying the mental health burden in Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) patients in Switzerland: A pilot study

01.01.2024 · Heliyon · Zusammenfassung auf Deutsch

In einer Pilotstudie aus dem Jahr 2021 wurden 169 in der Schweiz diagnostizierte ME/CFS‑Patient*innen mittels Fragebogen zu ihrer psychischen Lage befragt. Die meisten berichteten, dass ihr Leiden kaum verstanden wird (90 %), was dazu führt, dass sie das Thema meiden. Zwei‑drittel fühlten sich stigmatisiert. Bei 88 % verschlechterte sich die psychische Gesundheit, häufig mit Traurigkeit (71 %), Hoffnungslosigkeit (67 %) und sogar Suizidgedanken (39 %). Besonders belastend war die Erfahrung, dass die Erkrankung als rein psychosomatisch abgetan wurde (89 %). Faktoren, die Depressionen begünstigten, waren fehlende Heilungschance, Behinderungen, soziale Isolation und das Gefühl, das Leben sei nicht mehr lebenswert. Die Studie ist klein und basiert auf Selbstauskünften, liefert aber erste Hinweise darauf, dass ME/CFS‑Betroffene stark unter Stigmatisierung und psychischen Belastungen leiden und dringend mehr medizinische, psychologische und soziale Unterstützung benötigen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.heliyon.2024.e27031).

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