Heat treatment in health and disease: How water-filtered infrared-A (wIRA) irradiation affects key cellular mechanisms in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS) patients compared to healthy donors

01.01.2024 · Journal of thermal biology · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Laborstudie wurden Haut‑ und Blutzellen (Fibroblasten und periphere mononukleäre Blutkörperchen) von gesunden Personen und von ME/CFS‑Patient*innen einer 60‑minütigen Wärmebehandlung mit wassergefilterter Infrarot‑A‑Strahlung (wIRA, 39 °C) ausgesetzt. Die Forscher untersuchten drei zentrale Zellvorgänge: Autophagie (Selbstreinigung der Zelle), die Funktion der Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) und die Aktivität bestimmter Gene. Ergebnis: Sowohl gesunde als auch ME/CFS‑Zellen zeigten nach der Wärmebehandlung vermehrte Autophagie. Die Mitochondrien von ME/CFS‑Patient*innen arbeiteten im Vergleich zu gesunden Personen stärker; die Wärmebehandlung verringerte diese Überaktivität leicht und brachte sie näher an das Niveau gesunder Zellen. Zudem stieg die Menge an Boten‑RNA (mRNA) für die autophagie‑bezogenen Gene MAP1LC3B und SIRT1 sowie für das Hitzeschock‑Protein HSPA1, das Zellen vor Stress schützt. Die Untersuchung wurde ausschließlich an Zellen im Reagenzglas durchgeführt, nicht an Menschen, und die Stichprobengröße ist klein. Daher liefert sie Hinweise, dass Wärme‑ bzw. Infrarot‑Behandlung zelluläre Prozesse beeinflussen kann, liefert aber noch keine klinischen Eviden

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jtherbio.2024.103813).

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