Der Review fasst aktuelle Erkenntnisse zu den Langzeitfolgen von COVID‑19 (PASC bzw. Long COVID) bei Kindern und Jugendlichen zusammen. Er definiert die post‑COVID‑Erkrankung (PCC) der WHO: Symptome, die mindestens zwei Monate anhalten, innerhalb von drei Monaten nach der akuten Infektion beginnen und den Alltag einschränken. Meist treten die Beschwerden nach milden Verläufen auf und klingen nach einigen Monaten ab, können aber auch länger als ein Jahr andauern und zu erheblicher Beeinträchtigung führen. Häufige Beschwerden sind anhaltende Müdigkeit, Belastungsintoleranz und Angstzustände; bei einigen Patienten zeigt sich das posturale Tachykardie‑Syndrom (PoTS). Ein kleiner Teil erfüllt die klinischen Kriterien der Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue‑Syndrom (ME/CFS). Es gibt bislang keinen spezifischen Labor‑ oder Bild‑Marker, sodass die Abklärung schwierig bleibt. Der Artikel betont, dass eine schrittweise, interdisziplinäre und individuell angepasste Versorgung nötig ist, und fordert Anpassungen im Gesundheitssystem sowie weitere Forschung. Da es sich um einen Überblick und keine eigene klinische Studie handelt, sind die Aussagen vorläufig.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00431-023-05360-y).