Die Studie untersucht, warum manche Menschen nach einer COVID‑19‑Erkrankung das chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) entwickeln. Dabei wurden Blutproben und Mikrozirkulation (kleinste Blutgefäße) von Betroffenen analysiert. Man fand vermehrt winzige Blutgerinnsel (Mikrothromben) und abnorm geformte Blutzellen, die die Kapillaren (winzige Gefäße) verstopfen können. Gleichzeitig zeigten die Gefäßwände Anzeichen von Endothelschäden (die innere Gefäßschicht funktioniert nicht richtig) und vermehrte Anheftung von Zellen, was den Blutfluss weiter behindert. Zusätzlich wurde ein zu geringes Herzschlagvolumen (weniger Blut wird pro Herzschlag gepumpt) und eine schwache Fähigkeit der großen Gefäße, sich zu verengen, festgestellt, sodass der Druck, der das Blut in die Kapillaren treibt, zu niedrig ist. Diese Kombination aus gestörter Mikrozirkulation und zu geringem Vor‑Kapillardruck führt zu einer schlechten Durchblutung der Organe. Die mangelhafte Durchblutung verursacht in den Muskeln einen Überschuss an Natrium und Calcium, was die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) schädigt. Beschädigte Mitochondrien produzieren vermehrt reaktive Sauerstoffspezies (schädliche Moleküle), die die Gef
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina60020194).