Die Studie untersuchte Jugendliche und junge Erwachsene, die nach einer Pfeifferschen Drüsenfieber-Infektion durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) an ME/CFS erkrankten. Es wurden 12 Jugendliche und 13 junge Erwachsene über ein Jahr hinweg beobachtet, um zu sehen, wie sich ihre Symptome, ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie ihre Lebensqualität entwickeln. Dabei wurde besonders auf das typische Merkmal von ME/CFS geachtet: die Verschlimmerung von Symptomen nach körperlicher oder geistiger Anstrengung (post-exertionale Malaise, PEM). Nach einem Jahr zeigten sich klare Unterschiede: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen (54 %) erfüllten nicht mehr die Kriterien für ME/CFS und zeigten Verbesserungen in Energie, Alltagsfunktion und Wohlbefinden. Bei den jungen Erwachsenen hingegen besserte sich kaum etwas – alle erfüllten weiterhin die Diagnosekriterien, und ihre Müdigkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität blieben schlecht oder wurden sogar schlechter. Die Forscher fanden keinen Zusammenhang zwischen der Menge des EBV-Virus im Blut oder Antikörpern und dem Schweregrad der ME/CFS-Symptome. Auch Entzündungsmarker im Blut waren nicht auffällig. Besonders auffällig war, dass im
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fped.2023.1266738).