In dieser prospektiven Fall‑Kontroll‑Studie wurden Menschen untersucht, die nach einer SARS‑CoV‑2‑Infektion länger als drei Monate Beschwerden hatten – also Long‑COVID‑Patienten. Die Forscher haben besonders das Auftreten von post‑exertionaler Malaise (PEM) untersucht, also die Verschlechterung von Müdigkeit und Schmerzen nach geistiger oder körperlicher Anstrengung. Sie verglichen die Skelettmuskelstruktur und die körperliche Leistungsfähigkeit von Betroffenen mit gesunden Kontrollpersonen. Dabei zeigte sich, dass bei den Long‑COVID‑Patienten die Muskelstruktur bereits zu einer geringeren Belastbarkeit führte. Nach einer gezielten Belastungsprobe, die PEM auslöste, verschlechterten sich die Muskeln weiter: es traten schwere, durch Belastung verursachte Muskelschäden (Myopathie) und Ablagerungen von amyloid‑ähnlichen Substanzen im Muskelgewebe auf. Zusätzlich fanden die Wissenschaftler lokale und systemische Stoffwechselstörungen. Die Studie liefert damit Hinweise darauf, dass bei Long‑COVID – und möglicherweise auch bei anderen post‑infektiösen Erkrankungen wie ME/CFS – Muskelveränderungen und Stoffwechselprobleme eine Rolle bei PEM spielen. Die Ergebnisse stammen aus einer relati
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41467-023-44432-3).