Why the Psychosomatic View on Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome Is Inconsistent with Current Evidence and Harmful to Patients

01.01.2023 · Medicina (Kaunas, Lithuania) · Zusammenfassung auf Deutsch

Seit 1969 wird Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) von der WHO als neurologische Erkrankung eingestuft. Zahlreiche Studien haben bei Betroffenen körperliche Auffälligkeiten nachgewiesen – zum Beispiel Störungen des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Nervenfunktion. Trotzdem sehen noch viele Ärzt*innen die Krankheit als rein psychosomatisch, also als rein psychisch bedingt. Der Artikel zeigt, dass diese Sichtweise nicht mit den vorhandenen Befunden übereinstimmt und Patienten schadet: Sie führt zu Fehldiagnosen, unangemessenen Behandlungen und Stigmatisierung. Die Autoren fordern deshalb Aufklärung von Ärzt*innen und Öffentlichkeit, um falsche Annahmen über Ursache und Verlauf von ME/CFS zu beenden und die Versorgung zu verbessern. Die Studie ist ein Überblick und keine neue experimentelle Untersuchung, aber sie fasst aktuelle Evidenz zusammen und betont die Folgen einer falschen Einschätzung.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina60010083).

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