Die Studie untersuchte, ob eine Verschlechterung der Symptome bei ME/CFS-Patienten mit einer stärkeren Abnahme des Blutflusses im Gehirn während eines Kipptests zusammenhängt. Dabei wurden zwei Gruppen verglichen: Eine Gruppe mit sich verschlechterndem Gesundheitszustand und eine Gruppe mit stabiler Gesundheit. Bei den Patienten mit worsening symptoms nahm die Schwere der Krankheit deutlich zu (von meist leicht/mäßig auf überwiegend mittel/schwer), und gleichzeitig stieg die Abnahme des Gehirnblutflusses beim Kipptest von durchschnittlich 19 % auf 31 %. Bei der Gruppe mit stabiler Gesundheit blieben sowohl die Krankheitsschwere als auch der Blutfluss im Gehirn nahezu unverändert. Zusätzlich zeigte eine Auswertung älterer Daten, dass Patienten mit schwerer ME/CFS im Durchschnitt eine stärkere Blutflussreduktion (33 %) aufwiesen als Patienten mit leichter Form (25 %). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine stärkere Abnahme des Blutflusses im Gehirn während des Kipptests mit schwereren Symptomen verbunden sein könnte – möglicherweise sogar diese verursacht. Die Studie basiert auf beobachteten Daten und beweist keine Ursache-Wirkung-Beziehung, liefert aber wichtige Hinweise darauf
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina59122153).