Post-COVID exercise intolerance is associated with capillary alterations and immune dysregulations in skeletal muscles

01.01.2023 · Acta Neuropathologica Communications · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte Muskelproben von elf Menschen, die nach einer SARS-CoV-2-Infektion anhaltende Müdigkeit und Verschlimmerung nach Belastung (post-exertional malaise) hatten – ein Kernsymptom von ME/CFS und Long COVID. Im Vergleich zu gesunden Kontrollen hatten diese Patienten weniger Blutgefäße (Kapillaren) in den Muskeln, dickere Wände dieser Gefäße und mehr bestimmte Immunzellen (CD169+ Makrophagen), die auf eine Entzündung hinweisen. Im Blut waren auch mehr Eiweiße des Komplementsystems vorhanden – ein Teil des Immunsystems, das bei Fehlfunktionen Entzündungen verursachen kann. Das Virus selbst wurde im Muskelgewebe nicht gefunden. Die Forschenden vermuten, dass die ursprüngliche Infektion das Immunsystem so verändert hat, dass es die feinen Blutgefäße in den Muskeln schädigt – was erklären könnte, warum Betroffene schnell müde werden und Muskelschmerzen bei Belastung haben. Die Studie ist klein (nur elf Teilnehmer) und liefert keine Behandlungsansätze, aber sie liefert wichtige Hinweise auf körperliche Veränderungen bei post-infektiöser Erschöpfung.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s40478-023-01662-2).

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