Diese Studie aus Neuseeland untersuchte anhand landesweiter Verwaltungsdaten, wie es Menschen mit ME/CFS geht, die staatliche Gesundheits- oder Invaliditätsleistungen erhalten. Verglichen wurden 1.902 Betroffene mit ME/CFS-Diagnose mit ähnlichen Personen ohne ME/CFS, die ebenfalls Leistungen bezogen, sowie mit der Allgemeinbevölkerung. Ergebnis: Menschen mit ME/CFS gingen häufiger in die Notaufnahme und nahmen häufiger viele Medikamente ein als die Allgemeinbevölkerung, waren aber deutlich seltener erwerbstätig (18% vs. 84%). Im Vergleich zu anderen Leistungsempfängern hatten sie seltener Krankenhausaufenthalte und nutzten seltener Behindertenunterstützungsdienste, bezogen aber häufiger langfristig eine spezielle Unterstützungsleistung für Menschen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit. Die Gruppe war überwiegend weiblich und europäischer Abstammung; andere ethnische Gruppen waren unterrepräsentiert. Die Studie zeigt, dass Betroffene mit ME/CFS im Sozialsystem oft schlecht erfasst und unterversorgt sind, besonders bei speziellen Unterstützungsangeboten. Wichtig: Die Untersuchung bildet nur einen kleinen, bereits im System erfassten Teil der Betroffenen ab und liefert keine Aussagen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12889-026-27499-7).